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Sunny days in the Sunshine Bay

Unser nächster großer Halt war dann
die Gegend um Napier und Hastings… Da wir mittlerweile etwas knapp
bei Kasse waren bevorzugte ich die Option WOOFFEN zu gehen und
überzeugte nach langem hin und her dann auch Basti davon. Das heißt,
man arbeitet auf einer Farm gegen Kost und Logier. Allerdings muss
man dazu erst Wooffing Mitglied werden und das kann man nur in
manchen Städten- also auf nach Hastings! Die Suche nach einem
passenden Job dauerte dann leider etwas länger als erwartet, da wir
nicht unbedingt die passende Saison erwischt hatten… Nach einiger
Zeit des rum telefonieren und auf Antwort warten haben wir dann aber
einen Platz gefunden und uns mit gemischten Gefühlen auf den Weg
gemacht. Der Job war wirklich gut für uns aber er bedeutete auch das
erste mal in Neuseeland zu arbeiten und somit vorerst das Ende des
Traveler Daseins.

Aber wir hatten richtig Glück- unsere
fünf köpfige Gastfamilie hat uns direkt mit offenen Armen
empfangen. Die Familie bewirtschaftet eine kleine Farm und baut vor
allen Dingen Futter-Mais an. In der Sommersaison eröffnen sie ein
überdimensionales Maislabyrinth und veranstalten Dinge wie „Haunted
Maiz“. Aber leider war derzeit die falsche Saison, weshalb der Mais
geschlossen war. Aber neben dem Mais gab da auch noch einen
Gemüsegarten, den Haushalt, generelle Instandhaltung und für uns am
wichtigsten eine ganze Menge sehr zutraulicher Tiere. Unsre kleine
Farm hatte alles zu bieten, einige Hühner und Enten, Ziegen,
Schweine, Kühe, jede Menge Schafe, ein zahmes Reh und Tommy den
Kater……! Aber ich glaube die Bilder sagen schon alles….!!

Wir hatten auf jeden Fall zwei tolle
und für uns unvergessliche Wochen im sonnigen Hastings!

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 Die Sunshine Bay mit unserem wunderschönen free Campground….

img_2683.jpg  Vielleicht werd ich doch noch Frisöse… 🙂

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Napier Aquarium… viele Fische und andere komische Vögel

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So hat unser Farming-Job ungefähr ausgesehen… 🙂 

Sweet as…!

Nach einem absoluten „Hangover“ und ein paar Tagen in der Umgebung von Wellington wollten wir mal wieder in die Nähe eines Strandes und die letzten halbwegs warmen Tage genießen….
Wieland hatte uns vorher erzählt, dass es möglich ist eine sehr günstige Unterkunft auf Farmen zu bekommen… Daher kam es dann auch, dass wir zu einer kleinen Farm gefahren sind, also wir das Schild „Accomodation“ gesehen haben…. Allerding war das keine Farm sondern eine richtige kleine Ferien-Anlage mit kleinen Häusern die man, nicht gerade günstig Mieten kann. Auf jeden Fall kamen wir mit den Besitzern, Kelso und Jane, ins Gespräch, die uns dann sogar Eingeladen haben eines Ihrer Häuser zu nutzen, für sage und schreibe 20$!! Das Haus war einfach der großartig: offener Kamin, Internet, Badewanne und alles was man sich sonst so vorstellen kann…. Für uns ein absolute gelungener Abend und auch mal wieder ein Beweis für die unglaubliche Gastfreundschaft der Neuseeländer. Am nächsten Morgen mussten wir dann leider feststellen, dass wir keinerlei Bargeld mit uns hatten, also nicht mal 20$ bezahlen konnten, und so sind wir abgereist um uns den Strand bei Castel-Point anzusehen und Bargeld zu besorgen…. Auch wenn es ein etwas regnerischer Tag war konnten wir den Strand und sogar eine Mini-Wanderung um den Leuchtturm genießen.

Mit Bargeld und Schokolade bewaffnet gings dann aber wieder zurück um unsere Schulden zu bezahlen… Die zwei waren wirklich zum Knutschen und so haben wir wieder Stunden mit ihnen verbracht und über Gott und die Welt geredet! Zum Abschied gabs dann sogar noch eine Tüte frischer Feijoas und eine Flasche Wein… unglaublich diese Neuseeländer 😉

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Der Bergpass zwischen Weelington und Masterton…. anstrengend, aber die Mühe wert 😉

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Unser kleines Häuschen…ganz für uns allein!

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Mt. Taranaki

Da es uns im Landesinneren doch etwas zu kalt wurde, bestand der Plan darin weiter an der Küste entlang zu fahren, was uns dann nach New Plymouth gebracht hat. Der Plan war auch hier eine Vulkan-Wanderung in angriff zu nehmen und den Mt. Taranaki zu erklimmen… Naja, vielleicht hätten wir das auch gemacht, wenn a) Basti seine Erkältung nicht an mich weitergegeben hätte und b) unser Auto nicht schon wieder kaputt gegangen wäre (und das auch noch direkt am Fr. Nachmittag, was so viel heißt wie: Wir mussten bis Montag warten um dann viel zu viel Geld für eine Reparatur zu bezahlen!!) Somit wurde auch das wieder nichts… aber wir hatten mal wieder ein bisschen Glück in unserem Unglück und konnten einen wirklich traumhaften Strand, vergleichsweise warmes Wetter und eine Fahrt über neuseelands Surfhighway genießen!

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Eine der wichtigsten Städte in Neuseeland ist ganz klar Wellington und so wollten wir es uns nicht entgehen lassen unseren Mitreisenden zur Fähre nach Wellington zu begleiten und gleichzeitig die Gelegenheit auf einen spaßigen Abend in der Hauptstadt nutzen! Leider gibt’s keine Bilder von unserem gelungenen Abend, aber das wird bestimmt nicht der letzte in Wellington gewesen sein…!
An dieser Stelle: Danke Lisa für den Tipp: Te Papa Museum!!!! Hat sich absolut gelohnt. Danke!

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Zwischenstopp in Taupo

Von Rotorua gings dann gleich in die nächste Stadt: Taupo. Die kleine und sehr neue Stadt liegt dirket am Lake Taupo mit unübertrefflichen Ausblick auf die nahegelegenen Vulkane (unteranderem auch der Mt. Doom, dem Schicksalsberg aus Herr der Ringe). Abgesehen von Extrem-Sport Angeboten, die wir uns nicht leisten konnten, selbst wenn wir wöllten, hat Taupo allerdings nicht allzu viel zu bieten. Auch die berühmten Huka Falls sind leider nicht so sehenswert wie man sagt. Und daher wollten wie eigentlich schon nach zwei Tagen wieder weiter zu den Vulkanen um den Alpin Crossing, eine der begehrtesten Wanderung in NZ, in Angriff zu nehmen. Das wollte sich auch unser Bird-Men Wieland nicht entgehen lassen, der gerade wieder von einer Insel-Tour zurück war und so haben wir uns zu dritt auf den Weg gemacht. Ein nächtlicher Zwischenstopp auf einem mehr als abgelegenen Campingplatz hat uns dann auch zu einer netten Bekanntschaft mit George verholfen, einem wilden Opossum, dass sich sehr über unsere Essensreste gefreut hat und uns daher den Abend über Gesellschaft geleistet hat… Eigentlich wollte Wieland es mit einer Bratpfanne erschlagen, da Opossums hier eine echte Plage sind, aber Basti und ich haben das zu verhindern gewusst und George lebt hoffentlich immer noch glücklich und zufriedenJ.

Aus dem AlpinCrossing wurde dann leider, auf Grund unseres „zuverlässigen“ Autos doch wieder nichts…also wieder zurück nach Taupo und in die Werkstatt….!
Die kommenden Tage haben dann auf einem absolut traumhaften Free-Campground in der Nähe der Huka Falls in Taupo verbracht. Die Lage am kristallklaren Fluss hatte allerdings den Nachteil, dass es hier Nachts saumäßig kalt wurde, wodurch sich Basti auch gleich seine erste Erkältung eingefangen hat. Aber ihm geht’s wieder gut und er ist nicht dran gestorben 😉

 

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Unser Possum George…süss nich???!!

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Rotorua…Schlamm und Schwefel

Nach unserem Ausflug auf die Vulkan-Insel sollte unser nächster Stopp mal wieder in einer Stadt sein – Rotorua. Der erste Eindruck: Rotoura stinkt !! Das liegt allerdings nur daran, dass diese Gegend eine der aktivsten thermal Areas ist und deshalb durchgehend ein dezenter Schwefelgeruch über der Stadt liegt. Durch einen glücklichen Zufall haben wir direkt in der Stadt einen der besten und billigsten Campingplätze gefunden, den wir bis jetzt hatten…eigentlich war es mehr ein Hostel mit Stellplätzen!! Die Anlage hier hatte wirklich alles zu bieten, was man sich so wünschen kann…eine große Küche mit Aufenthaltsraum und Billard Tischen, kostenlose heiße Duschen, eine sehr günstige Bar und das Beste: einen Thermal-Pool (durchgehend 40C)… unser absoluter Lieblingsplatz!

Wenn ich Basti dann mal vom Pool wegzerren konnte, haben wir uns die Stadt und die Umgebung angesehen. Angefangen beim nahegelegene Park, der eigentlich auch aus einer kompletten thermal Area bestand und man daher überall köchelnde Seen, blubbernde Schlammgruben und dampfende Erdlöcher finden konnte… Wirklich beeindruckend, wenn man sowas noch nicht gesehen hat.

Viel Lustiger als brodelnder Schlamm ist jedoch das Downhill-Kart fahren… die beste Beschäftigung in Rotorua überhaupt! Man fährt mit kleinen Bobartigen Dingern asphaltierte Wege runter und das nicht zu langsam…Sowas brauchen wir in Deutschland definitiv auch! Fun, Fun, Fun!!!

Aber auch die Kultur sollte nicht zu kurz kommen und so sind wir zu einer Art Museum gefahren um uns ein von einem Vulkanausbruch verschüttetes und wieder ausgegrabenes Dorf anzusehen…zumindest dachten wir das…! So interessant wie es sich in der Beschreibung angehört hatte war es jedoch nicht…man hat nicht sehr viel davon gesehen wie es einmal war, nur vereinzelte Mauern und manche Gebäude wurden einfach ungefähr nachgebaut und irgendwo hingestellt… naja, aber wenigstens hatten wir eine Privatführung auf Deutsch!  Zu dem Grundstück des Museums gehört außerdem auch eine Mini-Wanderung die zu Wasserfällen führt und einen tollen Ausblick über die Gegend bietet…das hat wenigstens ein bisschen entschädigt.

Nach ein paar Tagen in Rotorua wollten wir dann eigentlich schon wieder weiter wobei unser Auto dazu leider weniger Lust hatte und wir nach ein paar Kilometern beschlossen doch wieder umzudrehen und uns eine Werkstatt zu suchen…Die entstandene Wartezeit wollten wir dann wenigstens sinnvoll nutzen, was in unserem Fall heißt, dass wir eine Seerundfahrt auf einem alten Mississippi –Dampfer gemacht haben….Wir und gefühlt tausend Asiaten J!

Ein paar Dollar ärmer und mit einem, wie wir später leider feststellen mussten immer noch nicht funktionierendem Auto, haben wir uns am nächsten Morgen dann gleich in der Frühe auf dem Weg gemacht zum „Wai-o-tapu“-Thermal-Park. Hier steht Neuseelands größter und aktivster Geysier – Lady Knox – der jeden Tag pünktlich um 10:30Uhr mit Hilfe von Seife zum Ausbruch gebracht wird und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Allerdings muss man im Nachhinein sagen, dass der restliche Park wesentlich interessanter war. Der Thermal-Park erstreckt sich über viele Kilometer und angelegte Wege führen zu den einzelnen Seen und Kratern. Die Farbenpracht und Vielfältigkeit dieses Parks übertrifft selbst den Vulkan…

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Bilder aud dem Park um die Ecke….!

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Mit der Gondel rauf und mim Kart wieder runter 🙂

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Ein bisschen Kultur muss sein…

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… aber Entspannung ist besser!!

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Die „Wai-o-tapu“ – thermal Area

White Island

Eine teure aber absolut gut angelegte Investition! White Island ist der aktivste Vulkan von NZ, den man für den geringen Obolus von 185$ pro Nase mit einer geführten  Bootstour  besuchen kann! Das ganze ist mit Sicherheit das faszinierendste und unwirklichste das Miri und ich (einstimmig) jemals gesehen  haben. Schätze mal wir konnten nach einer 1,5 Stündigen fahrt direkt ins Zentrum des Vulkans laufen, was sich durch brodelnde schlamm und -wasser Krater, neongelbe, weiße Landschaften  und geschmolzene Gesteinsmassen ausgezeichnet hat! Das Best jedoch ist eine Art Geysire, ebenfalls Neon gelb, der einen Umfang von ungefähr 3-4 Metern hatte und 2-3 Meter hoch war. Aus ihm schießt konstant eine 30 Meter hohe Rauchsäule die mit Ohrenbetäubender Kraft 200 Grad heißen Wasserdampf in die Luft jagt. Wir konnten uns dem Ding bis auf wenige Meter nähern und  ihr könnt mir glauben, man hat kein Zweifel  daran das dieser Vulkan aktiv ist!!! Das eigentliche Zentrum des ganzen besteht aus einem großen, grünen, kochenden See—-NICH BADEN!!!! (-:  am Ende haben wir uns noch n altes Schwefelabbau – einsammel und erziel daraus Gewinn-Werk angeschaut, welches aber von der letzten Eruption dem Erdboden gleich gemacht wurde! (eine kleine Mitzekatze hats überlebt- Freu???) 

Ps: Ich hab Miri überredet sich „anti-färb-die-See-unnatürlich-gelb“ Pillen zu kaufen und es hat funktioniert!!!!!!!!

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Nicht zu vergessen der Weg nach Wakatane….

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mit privat Strand, Sonnenuntergang und einem Beutel Wein 🙂

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Immer wieder was neues: Diesmal, wie schaffe ich es neue Flip-Flops NICHT einzulaufen!!!

 

Highclass Devenport

Ja, uns hat es mal wieder nach Auckland verschlagen, aber nur aus dem Grund, dass uns Simon, ein netter alter Seebär, denn wir bei der Fishing-Competition kennengelernt haben uns eingeladen hat ein paar Tage auf seinem Grundstück, natürlich kostenfrei, zu stehen… und dieses Angebot wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, da ja auch noch Bastis Sky-Jump ausstand…!

Aus dem Angebot im Garten Campen zu dürfen wurde dann ganz schnell das Angebot für ein paar Tage ein eigenes Zimmer im Haus mit einem MEGA-Bett zu nutzen – endlich mal wieder ein eigenes, großes Bett – traumhaft! Das Haus stand den ganzen Tag offen und Simon und seine Frau haben uns immer wieder dazu angehalten uns doch ganz wie zu Hause zu fühlen… Wenn sie das so wollen 😉

Simon ist von älterem Semester und ist in Devenport/Auckland wohl auch etwas bekannter, da er für Neuseeland mit den Americas Cup, den weltgrößten Segelcontest gewonnen hat und schon Zweimal um die ganze Welt gesegelt ist. Sein Frau dagegen ist im Vergleich sehr jung und arbeitet als Grundschullehrerin…komische Familienverhältnisse, aber sehr herzlich und liebenswert!
 Die Tage haben wir dann meistens in Auckland verbracht und wurden Abends, wie das hier so üblich ist, zum familiären Essen eingeladen, was wirklich sehr interessant ist…! Faszinierend finde ich, dass die Neuseeländer Würstchen lieben… allerdings verstehen die hier unter Würstchen nicht das was wir so kennen… die Dinger hier kann man definitiv NICHT essen und JA, ich vermiss gute deutsche Würstchen!!!!
Am unserem letzten Tag in Auckland war es dann für Basti endlich so weit und er dufte sich mal wieder irgendwo runter stürzen, genauer gesagt vom 192m hohen Skytower (Danke nochmal an Andy dafür 😉 )  natürlich gibt es Bilder und auch n Video vom Sprung! Aber nicht genug jetzt will er natürlich auch ausm Flugzeug hüpfen!!

 

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Devenport und die unvergessliche Aussicht auf Auckland bei Nacht

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Devenports Geschichte: Bunkeanlagen aber kein Krieg…

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Unser bescheidenes „Zuhause“ samt Gastgeber  (nice place to be!)

Olleh olleh „90 Miles-Beach“ !!!

Tausende von Storys gehört, viele Warnungen vernommen aber: Ich währ jo net de Baschdlwaschdel wenn ich sie für voll genommen hätte 4weel Drive—am Arsch brauch ich nicht! Basti kanns auch ohne!———naja oder eben auch nicht! ! Zweimal stecken geblieben bevor wir den Strand überhaupt erreicht hatten, und natürlich auf dem Strand noch ein drittes mal!

Aber auf Rettung mussten wir nicht lang warten, unser Hero war halt nur ein bisschen anders! Ein Bär von einem ganzkörpertätowierten Maori mit seinem Geländewagen der als Wegzehrung nen Joint und n Auto voll Bier dabei hatte (und auch bestimmt schon einiges vorher vernichtet hatte). Naja der hat uns dann jedenfalls aus unserer liebevoll eigenhändig angefertigten Grube gezerrt und uns zur Belohnung für seine Arbeit auch noch nen Riesen selbstgeangelten Fisch geschenkt (Tolle Leute).

Naja zur Krönung hab ich dann noch (durch einsetzende Dunkelheit und regen ein Bachbett für n kleinen Hügel gehalten was unserem Bussi das fliegen beigebracht hat!!! (n meter hoch warn wir bestimmt) naja ist alles gut gegangen, bis auf das ein Glass eingelegte Jalapenos und die BBQ-Sauce quer durchs Auto verteilt waren (roch auch ganz toll), und Miris Herzal kurzzeitig stehen blieb (-:  

ABER—Ihr geht’s wirklich gut Frau Sold und ich werd jetzt auch besser auf sie aufpassen, versprochen – Bring sie in einem Stück wieder!!!!!! 

 

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Hoch hinaus

Nach unserer tollen Bootstour haben wir uns weiter auf den Weg Richtung Norden gemacht. Wie alle Touristen hier wollten wir natürlich auch ans Cape Reinga, den offiziell nördlichsten Punkt Neuseelands. Die Gegend hier ist traumhaft schön und sehr schwach besiedelt, daher gibt’s hier eigentlich, abgesehen von ein paar Häusern, vielen Kühen und noch mehr Schafen eigentlich nichts außer Natur…! Wir haben uns dann auf dem nahe gelegenen DOC Campsite niedergelassen und sind nicht wie alle anderen mim Auto zum Cape hoch gefahren sondern haben gleich die drei stündige Wanderung angetreten. Die Strecke ist traumhaft schön und führt über Bergrücken zu einsamen Meeresbuchten und wieder zurück! Die Wanderung an sich in der prallen Mittagssonne war echt hart, aber unser Zwischenstopp an einem einsamen Strand und die Tatsache einen Rochen aus nächster Nähe sehen zu können war die Mühe wert J

Am Cape Reinga hat man einen wunderschönen Ausblick auf das offene Meer, aber mehr auch irgendwie nicht. Der Leuchtturm der dort auf der Klippe steht ist jetzt nicht wirklich so sehenswert…  Nach einer Nacht wollten wir dann auch gleich weiter zum Sandboarden….denn gleich in direkter Nähe zum Cape gibt’s NZ größten Sanddünen (an alle die dabei waren: Frankreich war nichts dagegen 😉 )…aber seht selbst!

 

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Geschichten wie sie nur Neuseeland schreibt!

Hey ihr lieben,

 Es sind jetzt gerade mal n paar Tage vergangen seit ich euch das letzte mal Bericht erstattet habe, aber es sind uns wieder ein zwei Dinge widerfahren von denen ich euch einfach erzählen muss:  Also Miri und ich hatten uns aufgemacht zum „Bay of Islands“ (das liegt so im oberen Drittel von der Ostküste der Nordinsel-falls ihrs sucht). Jedenfalls wollt ich mir die Autobahngebühren sparen und bin deshalb über Land gefahren,–eine Straße die man kaum fassen kann 60km—-fast 3 Stunden!!!! Jedenfalls sind wir dann im Dunkeln dort angekommen, standen an ner Kreuzung und wollten uns orientieren, als es plötzlich an der Scheibe meiner Tür klopft! Das war dann ein Kiwi (Neuseeländer) mit seiner Frau die uns den Weg erklären wollten! Als sie in unserem Heft blätterten (in dem die DOC Campingplätze  stehen, mussten sie uns schmunzelnd mitteilen dass unser Camp. auf ner Insel liegt auf die man nur mim eigenen Boot kommt!!! Naja wie die Neuseeländer halt so sind hat uns dann auch dieses Pärchen zu sich eingeladen. Dessen nicht genug hatten sie an diesem Abend ein vermeidliches  Familienessen, zu dem sie uns auch einluden. Leider hatte ich von der hammer Strecke Kopfschmerzen bekommen, sodass nur Miri hingegangen ist.
Am nächsten Morgen wache ich nichts ahnend  auf, und Miri erzählt mir ganz aufgeregt von einem riesen Essen frisch aus dem Meer mit Austern, Fisch und Hummer und allem was das Herz begehrt. Der Anlass dieses Essens war jedoch nicht wie gedacht ein Familienessen sondern ein Wettangeln (Hochseeangeln) das die nächsten zwei Tage in diesem Ort stattfinden sollte. Wobei es dabei nicht um Forelle, Lachs  oder“ Nemo“ ging, nein viel eher um die großen Kaliber: Hammerhai, Hai und  Schwertfisch–KEIN SCHEIß!!! Naja wie das hier halt so ist, wurden wir Prompt mitgeschleppt aufs Hochseeboot! Wobei ich den ersten Tag, aufgrund dessen das ich das Abendessen verpasst hatte nich mit konnte(hatte noch geschlafen wie die schon los sind) . Aber den zweiten dann–und wie!!!!!!!
Von morgens um 6 bis abends um 6 –  12 St. Dauerfishing!!!! Wir waren9 Personen wovon 3 gereiert haben wie die Sau!!!!! (leider leider auch Miri, die hatte echt die ganzen 12 St. in den Seilen gehangen, war echt scheiße)Meiner einer dagegen hatte saumäßig Spaß an der Sache!!! „2-3 Meter hohe Wellen auf nem kleinen Kutter das geht ab sag ich euch, vor allem da die sich zum Angeln quer zu den Wellen legen und du so die volle Breitseite abbekommst!
Naja haben dort gekocht, gelacht, gefischt, ne Menge Menge Bier getrunken und einen der schönsten und unglaublichsten Tage verbracht an die ich mich erinnern kann. Die Crew hat uns behandelt als würden sie uns schon Jahre kennen, haben uns alles spendiert und sich rührend um Miri gekümmert! —„We love the KIWI`s“ echt geile  Menschen! Und nach dem ein 12St. Sonne, Wellen, gute Laune Tag, zu Ende ging —haben uns auf dem Heimweg auch noch Delfine begleitet und zwar zum greifen nahe, press an unserem Boot!!! –(Die sind größer als man denkt, ich glaub die größten waren bald so groß wie ich).

Naja jetzt geht’s steil rauf zum Cape Reinga, denk in den nächsten 2 Tagen haben wir die Spitze der Nordinsel erreicht!

Bis bald und lasst ma was von euch hören,

euer Baschdl-waschdl!!!!!!!!!!!!!
(Oder besser gesagt: Euer Barry-die Kiwis haben gesagt Bastian sei kein richtiger Nz-Name hier sagt man Barry——na gut!!!)

 

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Miri ermittelt erfolgreich Inselcamps.. findet aber dafür nette Kiwis mit komischen Haustieren…!

 

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Unser Fishing-Trip

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 Stirb langsam oder sogar noch langsamer…

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Die Flippers begleiten uns zurück zum gelobten Land

 

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unser nächster Zwischenstopp auf dem Weg zum Cape Reinga (Matauri Bay)