Rotorua…Schlamm und Schwefel

Nach unserem Ausflug auf die Vulkan-Insel sollte unser nächster Stopp mal wieder in einer Stadt sein – Rotorua. Der erste Eindruck: Rotoura stinkt !! Das liegt allerdings nur daran, dass diese Gegend eine der aktivsten thermal Areas ist und deshalb durchgehend ein dezenter Schwefelgeruch über der Stadt liegt. Durch einen glücklichen Zufall haben wir direkt in der Stadt einen der besten und billigsten Campingplätze gefunden, den wir bis jetzt hatten…eigentlich war es mehr ein Hostel mit Stellplätzen!! Die Anlage hier hatte wirklich alles zu bieten, was man sich so wünschen kann…eine große Küche mit Aufenthaltsraum und Billard Tischen, kostenlose heiße Duschen, eine sehr günstige Bar und das Beste: einen Thermal-Pool (durchgehend 40C)… unser absoluter Lieblingsplatz!

Wenn ich Basti dann mal vom Pool wegzerren konnte, haben wir uns die Stadt und die Umgebung angesehen. Angefangen beim nahegelegene Park, der eigentlich auch aus einer kompletten thermal Area bestand und man daher überall köchelnde Seen, blubbernde Schlammgruben und dampfende Erdlöcher finden konnte… Wirklich beeindruckend, wenn man sowas noch nicht gesehen hat.

Viel Lustiger als brodelnder Schlamm ist jedoch das Downhill-Kart fahren… die beste Beschäftigung in Rotorua überhaupt! Man fährt mit kleinen Bobartigen Dingern asphaltierte Wege runter und das nicht zu langsam…Sowas brauchen wir in Deutschland definitiv auch! Fun, Fun, Fun!!!

Aber auch die Kultur sollte nicht zu kurz kommen und so sind wir zu einer Art Museum gefahren um uns ein von einem Vulkanausbruch verschüttetes und wieder ausgegrabenes Dorf anzusehen…zumindest dachten wir das…! So interessant wie es sich in der Beschreibung angehört hatte war es jedoch nicht…man hat nicht sehr viel davon gesehen wie es einmal war, nur vereinzelte Mauern und manche Gebäude wurden einfach ungefähr nachgebaut und irgendwo hingestellt… naja, aber wenigstens hatten wir eine Privatführung auf Deutsch!  Zu dem Grundstück des Museums gehört außerdem auch eine Mini-Wanderung die zu Wasserfällen führt und einen tollen Ausblick über die Gegend bietet…das hat wenigstens ein bisschen entschädigt.

Nach ein paar Tagen in Rotorua wollten wir dann eigentlich schon wieder weiter wobei unser Auto dazu leider weniger Lust hatte und wir nach ein paar Kilometern beschlossen doch wieder umzudrehen und uns eine Werkstatt zu suchen…Die entstandene Wartezeit wollten wir dann wenigstens sinnvoll nutzen, was in unserem Fall heißt, dass wir eine Seerundfahrt auf einem alten Mississippi –Dampfer gemacht haben….Wir und gefühlt tausend Asiaten J!

Ein paar Dollar ärmer und mit einem, wie wir später leider feststellen mussten immer noch nicht funktionierendem Auto, haben wir uns am nächsten Morgen dann gleich in der Frühe auf dem Weg gemacht zum „Wai-o-tapu“-Thermal-Park. Hier steht Neuseelands größter und aktivster Geysier – Lady Knox – der jeden Tag pünktlich um 10:30Uhr mit Hilfe von Seife zum Ausbruch gebracht wird und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Allerdings muss man im Nachhinein sagen, dass der restliche Park wesentlich interessanter war. Der Thermal-Park erstreckt sich über viele Kilometer und angelegte Wege führen zu den einzelnen Seen und Kratern. Die Farbenpracht und Vielfältigkeit dieses Parks übertrifft selbst den Vulkan…

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Bilder aud dem Park um die Ecke….!

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Mit der Gondel rauf und mim Kart wieder runter 🙂

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Ein bisschen Kultur muss sein…

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… aber Entspannung ist besser!!

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Die „Wai-o-tapu“ – thermal Area